Orson Poster

Leben & Werk

Im Jahr 2000 gründen der Sänger und Pianist Jason Pebworth und der Gitarrist George Astasio in Hollywood eine Band, die sie – in Anlehnung an einen der ganz Großen der Filmgeschichte – Orson nennen. Das Kern-Duo trifft sich auf eine Zeitungsannonce Astasios in einem kleinen Café, auf dessen Speisekarte sich unter anderem auch ein Sandwich à la Orson Welles findet. Als weitere Reminiszenz an das alte Hollywood vereinbart man, künftig breitkrempige Hüte zu tragen, um so der frisch gegründeten Band größere Aufmerksamkeit zu verschaffen. Inspiriert von Vorbildern wie Jeff Buckley, Radiohead, Black Sabbath, Beck, Nirvana und Björk machen sich die beiden an die Arbeit und verfassen erste rumpelige Rock’n’Roll-Songs, deren Texte – ganz klassisch – „hauptsächlich von Mädchen“, dem Verliebtsein und dem darauf folgenden Weltschmerz handeln. Zur Besetzung gehören inzwischen auch der Bassist Johnny Lonely (bürgerlich: Bentjen) und Schlagzeuger Chris Cano, die Rhythmusgruppe der aufgelösten Gruppe Agnes Gooch. Das 2004 veröffentlichte, in Eigenregie entstandene und selbstbetitelte Debüt-Album wird bei Konzerten und über die Webseite der Band vertrieben. Schließlich wird der Macher der Site „Record Of The Day“ auf die Gruppe aufmerksam und stellt einen Titel von Orson zum Download zur Verfügung. Als sich dieser eines unerwartet regen Traffics erfreut, empfiehlt er die Band der „In The City Music“-Convention in Manchester. Dort treten Orson 2005 tatsächlich auf und ergattern einen Verlagsvertrag. Bald darauf erscheint ein erstes Stück als freier Download bei iTunes. „No Tomorrow“ wird zur am meisten heruntergeladenen „Single der Woche“ in der Geschichte des Netzanbieters. Die inzwischen um den zweiten Gitarristen Kevin Roentgen angewachsene Formation verlegt ihren Wohnsitz nun nach England, unterschreibt einen Plattenvertrag mit Universal, und beginnt mit den Arbeiten an ihrem offiziellen Debütalbum. Eine Präsenz im Vorprogramm von Duran Duran trägt zur wachsenden Popularität bei. Im Frühjahr 2006 setzt sich „No Tomorrow“ auf Platz eins der britischen Charts. Im August erscheint das Debütalbum „Bright Idea“.

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